Pferdefleisch Skandal

Man hört es in den Nachrichten und alle machen sich verrückt. Überall wird überprüft, wo es jetzt in welchen Produkten enthalten ist, das gute Pferdefleisch.

Pferdefleisch Skandal / cc by flickr | jlastras

Pferdefleisch Skandal / cc by flickr | jlastras

Ich verstehe jedoch nicht, warum es so verpönt wird. Ich persönlich esse es nicht, da es mir nicht schmeckt, abgesehen davon, dass ich seit einem Monat vegetarisch lebe :-) = siehe Artikel Vegetarier . Ist Pferdefleisch, in Italien auch „Cavallo“ genannt denn wirklich so schlimm? Vom preislichen gesehen, ist es sogar teurer als Rindfleisch. In manch anderer Hinsicht ist es auch wesentlich gesünder als Rindfleisch. In  Ländern wie Italien oder auch Frankreich wird Pferdefleisch als Gourmet-Essen angesehen.

Pferdefleisch unter der Lupe

  1. es ist mageres Fleisch
  2. es ist reichhaltig an Eisen, was sehr ist
  3. der Fettgehalt ist um knapp die Hälfte geringer als beim Rind, also auch fettarm
  4. der Kohlenhydratanteil ist beim Pferd und Rind gleich
  5. das einzig negative am Fleisch ist, dass es nicht viele Vitamine enthält

Wo liegt das Problem beim Pferdefleisch in menschlicher Nahrung?

Eigentlich keines, wäre da nicht das Problem der Angaben auf der Verpackung. Der Käufer kann nicht offensichtlich erkennen, ob nun Pferdefleisch in dem Produkt enthalten ist, oder nicht. Fraglich ist auch, wie die Bedingungen unter denen die Pferde gehalten werden sind. Es ist nämlich von großer Bedeutung, dass die Tiere egal ob Rind oder Pferd eine gewisse Zeit vor dem Schlachten schadstofffrei sein müssen. Sie dürfen also kurz vorm Schlachten keine Antibiotika oder ähnliches bekommen, da es das Ziel der Schlachter-Gesellschaft ist, Rückstände von Schadstoffen im Tier so gering wie möglich zu halten.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt die Grenze von 300-600 Gramm Pferdefleisch in der Woche nicht zu überschreiten. Dies gilt sowohl für das Pferdefleisch als auch für andere Fleischsorten. Ein Übermaß an Fleisch ist nicht gesund für den Körper und führt definitiv zu gesundheitlichen Einbußen, wie zum Beispiel Fettstoffwechselstörungen, Gicht, Bluthochdruck, etc.




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