Markert-Diät

Markert Diät

Von dem Mediziner Dieter Markert wurde eine Diät zum Abnehmen entwickelt, die sich als Kombination aus Fasten– und Pulver-Diät beschreiben lässt.

Am Anfang einer Markert-Diät steht eine zweiwöchige Fastenzeit. Man soll in dieser Zeit über den Tag verteilt 2 Liter Gemüsesuppe essen und Obst– und Gemüsesaft trinken. Die Gemüsesuppe kann man sich selbst zubereiten. Besonders geeignet sind Möhren, Paprika, Lauch, Brokkoli, Tomaten, Zwiebeln und Kartoffeln. Das Gemüse wird mit einer kleinen Menge Pflanzenöl und Wasser gekocht. Neben lebensnotwendigen Mineralien und Vitaminen versorgt man auf diese Weise den Körper mit Antioxidantien. Diese vernichten gesundheitsschädliche freie Radikale, die auch die Fettverbrennung behindern sollen.

Zusätzlich gibt es ein Präparat aus der Apotheke, das vorzugsweise in Wasser, Tee oder magerer Milch aufgelöst wird. Dieses Pulver besteht zum großen Teil aus Soja- und Milcheiweiß, Honig und Enzymen und soll die Schilddrüse zur verstärkten Produktion des Hormons T3 anregen. Dieses Hormon regt den Stoffwechsel an und soll nach Angabe von Dr. Markert den Grundumsatz des Körpers erhöhen und die Fettverbrennung beschleunigen.
Insgesamt müssen mindestens 3 Liter Flüssigkeit täglich aufgenommen werden; die tägliche Energiezufuhr beträgt 400- 500 kcal. Diese Kur soll etwa zwei Wochen durchgeführt werden, anschließend empfiehlt Markert eine normale Ernährung, viel Bewegung und die gelegentliche Einnahme seines Präparats. Dadurch soll der erhöhte Grundumsatz beibehalten werden und der Jo-Jo-Effekt nicht auftreten.

Die 60g Eiweiß, die in der täglichen Dosis des Präparates enthalten sind, verhindern den Abbau der Muskeln. Weil das allein nicht ausreichend ist, gehört zu der Markert-Diät ein Sportprogramm. Die Bewegung vergrößert gleichzeitig den Energieverbrauch des Körpers und beschleunigt das Abnehmen.

Die Reduktionskost in Verbindung mit viel Bewegung führt zu einer starken Gewichtabnahme, die versprochenen 5 kg pro Woche scheinen Spitzenwerte zu sein.
Ernsthafte Mangelerscheinungen sind nicht zu befürchten, wenn die empfohlene Zeit von zwei Wochen eingehalten wird. Eine dauerhafte Umstellung der Ernährung nach der Kur ist dringend zu empfehlen.




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