LOGI Methode

LOGI-Methode

Die Ernährung nach der LOGI-Methode gehört zu den kohlenhydratreduzierten Ernährungsformen. Sie ist keine kurzfristige Diät, sondern empfiehlt eine dauerhafte Umstellung der Ernährung.

LOGI ist die Abkürzung für Low Glycemic Index (niedriger glykämischer Index). Die Methode wurde an der Harvard Universität entwickelt. Der deutsche Ernährungswissenschaftler Dr. Nicolai Worm griff die Ideen auf. Er setzt sich mit den aktuellen Ernährungsratschlägen auseinander und kommt zu dem Schluss, dass die Orientierung auf eine fettarme Ernährung und das starke Bevorzugen von Kohlenhydraten nicht der genetischen Veranlagung des Menschen entspricht. Im Unterschied zum Steinzeitmenschen stehen den Menschen heute Kohlenhydrate ständig zur Verfügung und machen sie dick.

Die LOGI –Methode verspricht nicht, 7 Kilo in 7 Tagen abzunehmen, sondern ermöglicht ein langsames Abnehmen und einen positiven Effekt auf die Gesundheit, der sich an Blutwerten nachweisen lässt. LOGI-Ernährung kennt keine Diätpläne. Alle Nahrungsmittel sind erlaubt, es kommt nur auf die Mengenverhältnisse der Nahrungsgruppen an.

David Ludwig von der Harvard Universität entwickelte eine LOGI-Ernährungspyramide. An der Basis sind Obst und Gemüse angeordnet. Empfohlen werden 500g, die auf 5 Mahlzeiten verteilt werden. Sehr süßes Obst sollte man meiden. Anders als bei anderen Ernährungsempfehlungen, wie z.B. bei der Hollywooddiät sind, sind an der Basis der Pyramide auch die Fette angeordnet. Das wird damit begründet, dass der Mensch hochwertige Fette wie Oliven- oder Rapsöl für viele Körperfunktionen braucht. Auf der 2. Stufe stehen die Eiweiße. Mageres Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Soja und Hülsenfrüchte gehören in Kombination mit Obst oder Gemüse zu jeder Mahlzeit. Vollkornprodukte (Brot, Nudeln, Naturreis) gibt es sparsam. Weißbrot, Zucker und Kartoffeln zählen zu den Genussmitteln und stehen darum an der Spitze.

Vorteilhaft an der LOGI-Methode ist, dass durch Ernährung mit viel Eiweiß, Kohlenhydraten mit niedrigem glykämischen Index- die keine starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels verursachen- und Fett kein Hungergefühl auftritt. Man kann sich satt essen und leidet nicht unter Mangelerscheinungen. Der Verzicht auf die „falschen“ Kohlehydrate fällt jedoch vielen Menschen schwer.

Bildnachweis: Gortincoiel / photocase.com




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