Kalorienfreie Dickmacher Teil 3 von 3

Hormonmangel | cc by hellobo / flickr

Hormone beeinflussen die Gewichtszunahme

Du versuchst mit allen Methoden abzunehmen, jedoch vergeblich. Ursache dafür können Hormone sein. Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann eine der Gründe sein. Hier wird zu wenig Thyroxin produziert welches zu einem niedrigeren Grundumsatz führt und auch Stoffwechselstörungen verursachen kann.

Was sagt der Grundumsatz aus?

Der Grundumsatz stellt dar, wie viel Energie am Tag vom Körper gebraucht wird, damit die lebensnotwendigen Organe in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt werden. Bei einem Tyhroxinmangel benötigt der Organismus eines jeden Betroffenen weniger bzw. sehr wenig Energie. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass die Kalorienzufuhr dementsprechend angepasst ist. Folgen eines niedrigeren Grundumsatzes sind nicht nur die Einlagerung der überschüssigen Energie in Fettpölsterchen sondern auch ständiges Frieren, Antriebsschwäche, Müdigkeit, etc.

Zu viel Kortison im Blut ist Ursache einer Gewichtszunahme

Eine seltene Krankheit, das sogenannte Cushing Syndrom (Hyperkortiolismus) führt zu Ödemen und einer Gewichtszunahme. Leider sind wir Frauen davon bis zu viermal mehr betroffen als Männer. Spezifische Symptome sind ein rundes Gesicht, ständig gerötet sein und ein „Stiernacken“, der durch massiven Ansammlungen von Fett zwischen den Schultern entsteht.

Fehlendes Sättigungsgefühl

Kennst du das auch? Du siehst andere Menschen, die ununterbrochen essen und nicht die Grenzen kennen, wann denn endlich genug ist mit dem Essen. Dies liegt aber nicht daran, dass diese vielleicht nimmer satt sind, sondern kann in extrem seltenen Fällen eine genetische Störung als Ursache haben. Der Körper empfindet dabei immer Hunger und der Betroffene kann das Gefühl des Satt  seins nicht nachvollziehen. Ursache für das fehlende Sättigungsgefühl ist ein Fettstoffwechselhormon, welches „Mangelware“ im Körper des Betroffenen ist.
Studien zur Folge ist das Vorkommen von Leptinmangel meist in Familien auftritt, in denen über mehrere Generationen untereinander geheiratet worden ist. Beide Elternteile müssen die Krankheit haben, um diese überhaupt vererben zu können.
Leptinmangel ist also nicht ein Mangel den jeder Übergewichtiger hat, sondern es ist eine seltene Erbkrankheit .

Leptinmangel

Das Hormon Leptin wird im Fettgewebe des Körpers gebildet und sendet Signale an unser Gehirn, wenn wir ausreichend gegessen haben. Dieses hat zur Folge, dass wir satt werden. Produziert der Organismus hingegen zu wenig Leptin, bzw. stellt der Körper zu wenig zur Verfügung können die Signale nicht so gut an das Gehirn weitergeleitet werden und es kommt zum Gefühl des nicht Sattwerdens.

Je älter du wirst desto schwieriger wird es abzunehmen

Fähigkeiten des Körpers gehen verloren um das Gewicht nach Wunsch zu verlieren. Man verliert an Muskeln und nimmt an Fettdepots zu. Der Grund dafür ist die altersbedingte Hormonreduktion. Es werden Jahr für Jahr weniger Geschlechtshormone gebildet, insbesondere Testosteron und Östrogen. Der Grundumsatz verändert sich durch die Abnahme der Hormone  und das Übergewicht loszuwerden ist nicht mehr ganz so leicht, wie in der Jugendzeit. Nebenbei bemerkt beginnt die altersbedingte Hormonreduktion schon bereits ab den 30stem Lebensjahr. Es betrifft sowohl Frauen als auch Männer.

Wer im Hinblick auf die nächsten Jahre schlank bleiben möchte der sollte zumindest ab dem 50sten Lebensjahr Kalorien einsparen. Untersuchungen haben ergeben, dass in dieser Altersklasse meistens bis zu 400 Kalorien zu viel am Tag verzehrt worden sind. Egal in welchem Jahr du dich befindest, abnehmen kann jeder! Einige brauchen dazu manchmal ein wenig mehr Zeit, Geduld und auch mehr und viel Disziplin ;-)




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