Die 10 besten Diättipps Teil 3 von 3

Die 10 besten Diättipps

7. Den Stoffwechsel-Ofen einheizen

Den Stoffwechsel anzutreiben ist eins der drei wichtigsten Diättipps beim Abnehmen. Sportarten wie Radeln oder straffe Aerobic-Kurse verbrennen zwar viele Kalorien, jedoch sind diese nicht für jeden geeignet. Stark Übergewichtige sollten ihre Knochen schonen und somit nicht gleich übertriebenen Sport machen, der die Knochen belasten könnte. Hier bietet sich idealer Weise Schwimmen oder Radfahren. Der Körper verbrennt dabei auch viele Kalorien und die Sportart lastet nicht so sehr auf die Knochen. Wichtig ist, zu überlegen mit welchem Sport man am besten seinen Körper in Schwung bringen kann und dabei die eigene Gesundheit nicht außer Acht lässt. Sport ist zwar gut und sehr effektiv, kann jedoch bei falscher Anwendung den einen oder anderen Schaden…

Der wichtigste Punkt beim Sport ist, dass die Kalorien dabei verbrannt werden und nicht die Muskeln. Zwar verbrennen Muskeln Energie, aber nicht so viel wie es die meisten behaupten. Nur so als Vergleich: Wenn du dir ein Kilo Muskeln antrainiert hast, verbrennst du pro Tag nur 30 kcal mehr. Das sind nur halb so viele Kalorien, wie sie ein Apfel enthält. Lohnt es sich dann wirklich gezielt Muskeln anzutrainieren um mehr Kalorien zu verbrennen? Ich glaube wohl kaum ;-) Man wird den Verlust auf der Waage auch kaum feststellen können.

8. Nicht Frühstück ist das Wichtigste am Tag

Kennt ihr den Spruch? Esse morgens wie ein König, mittags wie ein Graf und abends wie ein Bettler. Ich glaube ihn auch oft von meiner Mutter gehört zu haben. Nach dieser Weissage habe ich mich in meiner Jugendzeit auch stark gerichtet. Nur wie effektiv wirkt sich das auf den Körper aus?
Dieser Spruch stammt nämlich aus einer Zeit, wo die Menschen morgens reichlich essen sollten, weil sie gleich nach dem Frühstück hart arbeiten mussten. Hier war es wichtig genug Nahrung zu sich zu nehmen um auch genügend und ausdauernd zu arbeiten. Heutzutage ist es aber nicht mehr so. Je nachdem was du für ein Job hast, sitzt du die meiste Zeit nur vor dem Schreibtisch oder machst geringe arbeiten, die der großen Mahlzeit am Morgen nicht genüge werden.

Die Auswirkung auf den Körper hängt davon ab, was du nach der Mahlzeit tust. Sitzt du oft rum, kann die deftige Mahlzeit nur langsam verdaut werden und man greift auch öfter zu Knabbereien um sich beim Job vielleicht besser konzentrieren zu können. Arbeitest du wie es bei mir der Fall ist in der Pflege, bleibt dir nicht viel Zeit zum Essen, welches du höchstens in der halben Stunde Pause zu dir nehmen kannst. Dann macht es auf jeden Fall Sinn nicht ein Weißbrot zu essen sondern ein Vollkornbrot, welches dich länger satt hält und du auch weiterhin gut arbeiten kannst ohne ein flaues Gefühl im Bauch. Jedoch egal bei welchem Job, die Falle steht nicht weit entfernt. Es steht fast immer was Süßes auf dem Tisch. Die gute Nervennahrung. Versuche dieser zu wiederstehen und gönne dir lieber ein Bonbon ohne Zucker. Hat kaum Kalorien und ist trotzdem süß ;-) Das mache ich ganz gerne.

9. Trinke viel Wasser

Jeder weiß es, fast jeder versucht es. Nur Wasser trinken reicht nicht aus. Es kommt auf die Menge an die du an Wasser trinkst. Zusätzlich kommt noch der Kaffee oder der Tee, der jedoch nicht in die Bilanzierung des Wassertrinkens eingerechnet werden sollte. Mindestens 1,5 Liter und Maximal 3,0 Liter. Je nachdem wie stark dein Körper belastet werden kann. Hierbei sollten Nierenkranke und Herzkranke ihren Facharzt zu Rate holen, da diese meist Medikamente einnehmen, die Wasserausschwemmend sind (Diuretika) oder das Herz entlasten. Da muss man dann darauf achten, dass bestimmte Flüssigkeits-Mengen nicht unterschritten bzw. überschritten werden. Beim viel Trinken bietet sich natürlich auch der Tipp an, vor jeder Mahlzeit ein bis zwei Gläser Wasser zu trinken. Der Magen wird Kalorienfrei gefüllt und man verzehrt automatisch weniger Lebensmittel, da das Sättigungsgefühl viel eher eintritt.

10. Die effektivsten Lebensmittel rausfinden

Um abzunehmen, musst du Lebensmittel essen die die kleinste Energiedichte haben. Je geringer die Dichte, desto kleiner die Kalorienzahl. Sie lässt nachweisen, wie viel Kalorien ein Gramm des verzehrten Lebensmittels enthält.

Hier eine kleine Tabelle, um euch einen kleinen Einblick auf die Energiedichte einiger ständig gegessenen Lebensmittel zu machen.

Lebensmittel Energiedichte (kcal/g) Lebensmittel Energiedichte (kcal/g)
Vollkornbrot 2,0 Kartoffeln 0,7
Weizenmischbrot 2,2 Reis 1,1
Weißbrot 2,5 Nudeln 1,4
Weizenbrötchen 2,7 Würstchen 2,7-3,1
Croissant 4,3 Versch. Obst (ausser Oliven, Avocado) 0,5
Margarine 8,0 Versch. Gemüse (bis auf Mais) 0,2
Butter 8,0 Pudding, Milchreis 0,5-1,2
Magerer, gekochter Schinken 1,3 Rote Grütze 1,0
Bierschinken 1,7 Quarkstrudel 2,2
Salami 3,7 Rührkuchen 3,6
Speisequark (20% Fett i.Tr.) 1,1 Sahnetorte 3,7
Emmentaler (45% Fett i.Tr.) 4,0 Gummibärchen 3,4
Haferflocken 3,5 Salzstangen, -brez’n 3,5
Früchtemüsli, ungezuckert 3,6 Vollmilchschokolade 5,4
Cornflakes, Schokoflakes 3,7 Geröstete Erdnüsse 5,9
Mageres Fleisch 1,0-1,5 Chips 5,5
Magerer Fisch 0,8-1,0 Magnum-Eis 2,9

 




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