Bisphenol A Ein gefährlicher Weichmacher in Plastikverpackungen?

Bisphenol A| cc by hellobo / flickr

Bisphenol A| cc by hellobo / flickr

Wie gesund sind Lebensmittel in Plastik? So gesund wie nicht in Plastik verpackte Lebensmittel wohl kaum. Lebensmittel werden in Plastik verpackt, weil es leicht ist, stabil und die Lebensmittel länger haltbar macht. Obst und Gemüse in Plastik abgepackt sehen für den Verbraucher sauber aus. Ich greife lieber zu den Plastikverpackungen, weil ich die Gewissheit habe, dass da kein an Krankheiten erkrankter Mensch die Finger dran hatte, bzw. der Kontakt nicht direkt mit dem Lebensmittel zustande gekommen ist. Das Hormon BPA (Bisphenol A) ein Weichmacher im Plastik, wandert jedoch über auf die Lebensmittel. Da bringt mir der Gedanke nicht viel, dass es vor Krankheiten schützt. Der amerikanische Zellwissenschaftler „Fred vom Saal“ sagt, dass BPA dick macht und im Gehirn beängstigende negative Auswirkungen hat.

  1.  Steigerung der Aggressivität
  2. Steigerung der Aktivität = Folge: Hyperaktivität
  3. Schwächen zu haben Probleme/ Aufgaben zu lösen

Ein Test von Saal mit BPA an Labormäusen mit ausschlaggebenden Folgen:

  1. Prostata-Vergrößerung nach Verzehr von in Öl  gelöstest BPA
  2. Pubertät setzte früher ein
  3. Spermienqualität litt

Es ist klar, dass Mäuse dem Menschen nicht gleich zu setzen sind. Bedenklich sind meinerseits dennoch die Auswirkungen von BPA auf den menschlichen Organismus. Wenn schon bei den Mäusen solch gravierende Folgen zustande kommen, möchte ich mir nicht ausmalen wie BPA auf den Menschen wirkt.

BPA Tagesmenge

Die Schweden wollen es verbieten und die Franzosen haben geplant BPA 2015 aus dem Verkehr zu ziehen. In Deutschland wird BPA weiterhin verwendet, da das Material nicht als akut toxisch bezeichnet wird. Studien haben berechnet wie viel BPA ein Mensch pro Tag zu sich nehmen kann, ohne an den Folgen des Hormons BPA zu erkranken.

0,01 Mikrogramm pro kg pro Tag sind erlaubt. Ein Erwachsender Mensch der 75 kg auf die Waage bringt, darf also 0,75 Mikrogramm ohne Bedenken zu sich nehmen.
2008 kommt dann der Höhepunkt des Ganzen. Das EFSA (europäische Institut für Lebensmittelsicherheit) prüft Bisphenol A erneut und stuft es weiterhin als gesundheitlich unbedenklich ein.Der Grenzwert von 0,01 Mikrogramm BPA/kg/Tag wird darauf hin auf 0,05 Mikrogramm erhöht und erlaubt bei einem 75 Kilo schweren Menschen  eine Tagesdosis von 3,75 Mikrogramm.

Plastikfrei = BPA frei

Die Nebenwirkungen vieler anderer Stoffe im Plastik sind noch gar nicht bekannt bzw. erforscht worden. Weichmacher im Plastik sind generell gefährlich, sei es auch in geringen Mengen. Der Gedanke eine gesündere Alternative zu finden ist schnell verflogen. Ein Bioplastik als Alternative wäre ideal doch leider zu teuer. Wir als Verbraucher müssen ja nicht immer auf Plastikprodukte zurückgreifen. Wenn die Möglichkeit besteht das Produkt auch plastikfrei zu kaufen, warum dann nicht die plastikfreie Variante?

 




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