Abnehmen durch fasten

Werden die Tage länger, freue ich mich nicht nur über die Sonne und die Wärme. Nach meinem Geburtstag Mitte März beginne ich zu fasten; das praktiziere ich in diesem Jahr zum dritten Mal.

Es gibt verschiedene Motive, eine Fastenkur zu beginnen. Wenn mein Programm auch zufällig in die kirchliche Fastenzeit fällt, habe ich mich im ersten Jahr dazu entschlossen, weil ich abnehmen wollte. Richtig vorstellen konnte ich mir nicht, dass ich einen längeren Zeitraum völlig ohne feste Nahrung überstehen kann. Sicherheitshalber habe ich meine Ärztin gefragt. Sie war nicht begeistert von meinem Plan, hatte aber aus medizinischer Sicht keine konkreten Bedenken.

Im Laufe der Zeit habe ich verschiedene Ratschläge für Fastenzeiten ausprobiert und mein persönliches Programm gefunden. Vor zwei Jahren bin ich für zwei Wochen in eine Pension an der Ostsee gefahren und habe dort in einer kleinen Gruppe gefastet. Das hat mir gefallen, ist aber nicht unbedingt nötig.

A und O einer Fastenzeit ist die Zufuhr von viel Flüssigkeit, die Förderung der Ausscheidungen über Darm und Haut und ein Tagesablauf mit ausreichend Ruhezeiten. Ich beginne mit zwei Übergangstagen, an denen ich nur Obst und Obstsaft zu mir nehme, damit sich der Körper schon auf Hungerzeit umstellen kann. Für das eigentliche Fasten gefällt mir persönlich am besten eine Molkekur. Pro Tag darf man 1 Liter Molke trinken und hat so eine gewisse Eiweißversorgung. Außerdem gibt es einen halben Liter Fruchtsaft, den ich mir wegen der Vitamine selber presse und 3 Liter stilles Mineralwasser. Das Ganze lässt sich problemlos in einen normalen Büroalltag einfügen. Jeden zweiten Tag trinke ich ein Glas Wasser mit Bittersalz wegen der abführenden Wirkung. Nach drei Wochen gibt es einen Apfel und an den nächsten beiden Tagen leichte Gemüsesuppen.

Das Hochgefühl nach einer solchen Zeit ist schwer zu beschreiben. Natürlich freue mich auch darüber, dass ich 3 bis 4 Kilo in diesen Tagen abnehme, aber die positive Wirkung auf die Stimmung ist mir fast noch wichtiger.




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